Gehwege erhalten Blindenleitsystem

Barrierefrei werden die Gehwege an der Bünder Straße ausgebaut. Dieser Begriff meint nicht nur das Fehlen von beispielsweise Kanten oder Hürden, sondern auch das Vorhanden sein von Dingen, die Menschen mit einer Behinderung die Nutzung erleichtern.

Fußgänger mit einer Sehbehinderung sollen von dem Blindenleitsystem im Bereich der Überwege und Straßeneinmündungen profitieren. Leitstreifen und Aufmerksamkeitsfelder sorgen für die Barrierefreiheit und weisen den Weg.

Das Blindenleitsystem an der Einmündung Bünder Straße / Schulstraße

Einige Meter vor Straßeneinmündungen beziehungsweise Fußgängerüberwegen machen Noppenpflastersteine auf die für Sehbehinderte besonders gefährlichen Punkte aufmerksam. An der Grenze von Gehweg und Straßenfläche zeigen die Rillenpflastersteine die Richtung an, in der die Straße überquert wird. Zusätzlich stehen die Pflastersteine an der Gehwegkante etwa drei Zentimeter hoch. Menschen mit einer Sehbehinderung orientieren sich, indem sie diese Informationen mit Hilfe ihres Blindenstocks ertasten. Durch Schuhsolen können die Steine ebenfalls wahrgenommen werden.

Für Sehbehinderte, die nicht völlig erblindet sind, werden im Bereich der Fußgängerampel vor der Firma “Maschmann-Küchen”, sowie an der Ampelkreuzung Bünder Straße / Löhner Straße im Verlauf der Bauarbeiten gelb gefärbte und in den übrigen Bereichen weiße Noppen- und Rillenpflastersteine eingebaut.

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